Für den Grimmepreis nominiert

54. Grimme-Preis 2018

ICH bin ICH (KiKA/RBB/HR/ZDF)

Buch/Regie: Markus Adrian, Monika Gröller, Steffi Fehnle, Sabine Fischer, Suse Kaupp, Julian Plica, Manuela Stacke

Redaktion: Silvia Keil (KiKA), Suse Kaupp (ZDF), Anne Knabe (RBB), Tanja Nadig (HR)

Produktion: Studio.tv.film, Text und Bild Medienproduktion, Fischer tv+Film

Erstausstrahlung: KiKA,  Mittwoch, ab 08.11.2017, 08.40 Uhr

DIE KUNST, AUS DEM GHETTO ZU KOMMEN

„After the Violence“ (82min)
FiSH – Festival im StadtHafen
19. April um 19 Uhr
Bühne 602

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http://www.fish-rostock.de/de/festival/news/item/306-die-kunst-aus-dem-ghetto-zu-kommen/306-die-kunst-aus-dem-ghetto-zu-kommen.html

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Dass Gewalt nicht zwangsläufig Gegengewalt erzeugt und dank Kunst durchaus ein Ende haben kann, zeigt die Doku „After the Violence“ von den Berliner Filmemachern Anna-Maria Hora und Markus F. Adrian. Sie begleiten zehn Protagonisten durch ihr Leben in L.A., weltweit eine der Hauptstädte der Kriminalität.

Wie einigen von ihnen der Sprung von Gewalt, Armut und Verbrechen die Welt der Reichen und Schönen gelungen ist, erzählen die Geschichten von Kelly Jo Minter und Moses Retna. Was sie vor der Filmkamera geschafft hat, erreichte er mit Sprühdose und Schablone: Den Durchbruch in eine Welt, von der viele Künstler in den Ghettos L.A.s noch träumen.

Hanna Ender lobt in der taz: „Ein behutsamer und eindringlicher Film über die sozialen Mechanismen der Stadt Los Angeles und die Macht der Kunst. Neben den bewegenden persönlichen Geschichten seiner Protagonisten zeigt die Dokumentation vor allem eines: dass sich die Kunst trotz Armut und Gewalt einen Weg bahnen kann.“